01.07.2026
Roger führt KI-basierte Dokumentation für Zahnarztpraxen ein
Die neue Funktion des Berliner Anbieters von Zahnarztsoftware entlastet Zahnärzte am Behandlungsstuhl, verkürzt den Zeitaufwand für die Dokumentation und unterstützt die BEMA- und GOZ-konforme Leistungserfassung – ganz ohne Systemwechsel. Berlin, 01. Juli 2026 – Roger, die digitale Software-Lösung für Zahnarztpraxen, erweitert sein Produktportfolio um „AI Documentation“. Die Funktion wandelt gesprochene Sprache während der Behandlung in strukturierte, prüfungssichere klinische Dokumentation um und ordnet die erbrachten Leistungen automatisch den entsprechenden BEMA- und GOZ-Abrechnungspositionen zu. Praxen dokumentieren somit direkt am Behandlungsstuhl, ohne parallele Mitschrift und ohne nachträgliche Eingabe am Bildschirm.Die Dokumentation gehört zu den größten Zeitfressern im Praxisalltag und bindet nach Branchenschätzungen jede Woche mehrere Stunden der Arbeitszeit von Zahnärzten. Gleichzeitig ist sie eine gesetzliche Verpflichtung: Unvollständige Aufzeichnungen können im Rahmen von Effizienzprüfungen zu Honorarkürzungen und Rückforderungen führen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels verschärft sich dieser Druck noch weiter, da Behandlung und Dokumentation oft parallel vom selben Team bewältigt werden müssen – häufig auf Kosten der Vollständigkeit.Die KI-Dokumentation von Roger setzt genau an dieser Stelle an. Der Zahnarzt beschreibt Befunde, Anamnese und Therapie in natürlicher Sprache; das System transkribiert den Inhalt in Echtzeit, ordnet ihn in die bekannten Dokumentationsabschnitte ein und schlägt die zugehörigen Abrechnungspositionen vor. Das Praxisteam prüft den Vorschlag und gibt ihn frei. Die Übernahme in die Patientenakte und die Leistungserfassung erfolgen dann automatisch. Das Ergebnis sind konsistente, vollständige Einträge, und das Risiko, Leistungen zu übersehen oder doppelt zu erfassen, sinkt spürbar.Wie alle Roger-Produkte lässt sich die Funktion in die bestehende IT-Umgebung der Praxis integrieren und ist mit nahezu allen gängigen Praxisverwaltungssystemen kompatibel. Es ist nicht notwendig, die Praxissoftware zu wechseln oder etablierte Arbeitsabläufe zu ändern. Roger positioniert sich ausdrücklich nicht als Ersatz, sondern als intelligente Ebene, die bestehende Systeme ergänzt und effizienter macht.„Die Dokumentation ist obligatorisch, darf aber nicht die Zeit in Anspruch nehmen, die eigentlich den Patienten zusteht. Mit AI Documentation verlagern wir diese Arbeit aus der Zeit nach Feierabend zurück an den Behandlungsstuhl und stellen gleichzeitig sicher, dass keine erbrachte Leistung übersehen wird“, sagt Victor Charlier, CEO von Roger. „Für uns ist entscheidend, dass die klinische Verantwortung stets beim Praxisteam liegt: Die KI liefert einen Vorschlag, und der Mensch gibt die Freigabe.“Der Schutz der Patientendaten steht bei der Verarbeitung im Mittelpunkt. Die Daten werden gemäß der DSGVO verarbeitet und auf Servern in Deutschland gespeichert. Die klinische und rechtliche Endverantwortung liegt gemäß den berufsrechtlichen Vorschriften weiterhin beim behandelnden Zahnarzt. „AI Documentation“ steht allen Roger-Kunden ab dem 01.07.2026 zur Verfügung. Interessierte Praxen finden weitere Informationen und können eine unverbindliche Produktdemonstration unter www.goroger.com anfordern. Über RogerRoger ist eine digitale Software-Schicht für Zahnarztpraxen, die auf dem bestehenden Praxisverwaltungssystem aufsetzt und wiederkehrende Aufgaben automatisiert – von der Nachverfolgung von Behandlungsplänen (HKP) und der Patientenkommunikation über WhatsApp und SMS bis hin zur KI-gestützten Dokumentation und Abrechnung sowie zum digitalen Recall. Ziel ist es, Praxen von Verwaltungsarbeit zu entlasten und mehr Zeit für die Behandlung zu schaffen. Weitere Informationen unter goroger.com.